La Mercè

Dieses Wochenende stieg die grosse Party!

La Mercè, das grösste Volksfest in Barcelona dauerte von Freitag bis Mittwoch!

Freitag

Nach einem normalen Arbeitstag gingen wir bei uns im Quartier essen. Da wir durch die Rambla del Poblenou schlenderten und gemütlich assen, verpassten wir das erste von vier Feuerwerken. Das Feuerwerk startete jeweils um zehn, pünktlich zur spanischen Essenszeit! 😉

Samstag

Nach dem wir ausgeschlafen und alles für die nächsten Gäste vorbereitet hatten, machten wir uns auf in die Stadt, um zu schauen wo so der Bär steppt. Gestartet sind wir im Parc de la Ciutadella. Dort haben sie im grossen, prunkvollen Brunnen ein Wasserspiel zu Musik errichtet. Für die Kleinen gabs noch einige Bahnen und für die Grossen mit Hunger natürlich ganz viele Essensstände. Dies waren aber nicht nur irgendwelche Zelte, sondern alles VW Busse oder sonstige Gefährte, welche zu einem Essensstand umfunktioniert wurden. Es gab auch verschiedene Bühnen mit Musik-, Tanz- und Akrobatikshows. Es war alles ausser natürlich dem Essen gratis! Um halb sechs hatten wir dann bereits den nächsten Termin: Die Sagrada Familia war den Einheimischen an diesem Wochenende zu bestimmten Zeiten gratis zugänglich. Wir sind ja jetzt einheimisch… 😉 Nein, natürlich haben wir das im Büro erfahren und man konnte die Tickets nur über die katalanische Seite buchen. Die Türme waren zu dieser Zeit geschlossen, aber es war auch von innen sehr schön. Die Farben von den Fenstern kamen bei der Abendsonne auch super zur Geltung.

Danach gingen wir noch gemütlich was trinken und schlenderten nochmals durch den Park um den Brunnen bei Nacht zu sehen. Danach war es für uns auch schon Zeit nach Hause zu gehen um die Gäste in Empfang zu nehmen. Auf Grund des Festes fuhr kein Bus wie er sollte. So sind sie verspätet, aber gerade pünktlich um zehn zum Feuerwerk angekommen. Nachdem wir das Feuerwerk schön von unserem Balkon mit einem Bier geschaut hatten, gingen wir dann Abendessen.

Wir wussten nicht, dass bei uns im Quartier auch noch der Kinder-Funkenumzug stattfindet. So haben wir sogar noch diesen erlebt. Nur wurde es mit dem Abendessen etwas schwieriger da es überall viele Leute gab. Doch ein bisschen abseits in der Weinbar haben wir super Tapas und Wein genossen.

Auf dem Weg nach Hause (es war auch schon ein Uhr) kamen wir noch an Bühnen mitten in den Quartierstrassen vorbei. Dort waren die Konzerte in vollem Gange oder haben gerade erst begonnen…Bei den verschiedenen Bühnen war überall bis 4 Uhr was los…. Von jung bis sehr sehr alt waren alle auf den Gassen und haben getanzt! Und das ohne Lärmklage! 😉

Sonntag

Unsere Gäste sind am Morgen in der früh wieder aus dem Haus geschlichen und wir mussten einmal mehr ausschlafen… 😉 Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg zum Plaça d’Espanya. Laut Festprogramm sollte dort auch noch einiges los sein. Doch am Sonntagnachmittag war dort absolut nichts los. So schlenderten wir durch Poble-Sec und tranken an einem schattigen Plätzchen etwas und dachten wir seien nur unter Einheimischen, doch bei genauem hinhören haben wir festgestellt, dass wir von Deutschen und Schweizer umgeben waren… 😀

Wir schlenderten weiter auf der suche nach der berühmten Pincho-Strasse die es dort im Quartier gibt. Da unsere Kollegin auch nicht genau wusste wo die ist, sind wir quer durchs Quartier spaziert und haben sie dann prompt noch gefunden! 🙂 Von ein paar sehr leckeren Pinchos gestärkt, gingen wir weiter quer durch die Stadt bis wir dann südlich vom Plaça Catalunya wieder die Metro nach Hause nahmen.

Am Abend ging dann Sereina nochmals mit den anderen an den Strand, um das japanisch/katalanische Feuerwerk aus nächster nähe zu sehen. Andreas war viel zu müde und da er am nächsten Tag wieder arbeiten musste, schaute er es vom Balkon. Das war gar nicht so schlecht, denn das Feuerwerk war an diesem Abend an zwei Orten! Zum einen am Strand beim Fisch und aber auch direkt vor unserem Balkon! Wir wissen aber nicht welches das japanische Feuerwerk war und welches das katalanische…

Am Montag musste Andreas wieder arbeiten und Sereina verbrachte einen sehr gemütlichen Tag mit einer Kollegin in der Stadt. Da das Wetter nicht so toll war (nein, wir wollen uns absolut nicht beklagen! ;-)) konnten wir auch ohne schlechtes Gewissen ein bisschen länger in den Cafés sitzen… 🙂

Dienstag gingen wir dann Abends wieder mit ein paar Arbeitskollegen in ein Vegi-Restaurant in der Innenstadt. Das war sehr lecker! Danach waren wieder ein paar Konzerte angesagt, welche aber nicht so speziell waren. Bei uns am Strand stand an diesem Abend auch eine Bühne mit Konzerten bis in die Nacht… Dort waren so viele Leute, dass die Polizei sogar die eine Autobahnausfahrt sperren musste da so viele Leute auf den Strassen waren.

Mittwoch

Damit wir nicht wieder den ganzen Morgen verschlafen und die Giganten verpassen, haben wir einen Wecker gestellt und sind dann pünktlich um 11 Uhr bei dem Plaça Sant Jaume angekommen. Es gab da riesige Figuren welche von Menschen darunter geführt wurden. Jedes Quartier hat seine eigenen Figuren welche nacheinander auf die Platzmitte zu einem Tanz gebracht wurden. Die Musik, etwas schrill, erinnerte an Dudelsäcke….

Abends war dann auf dem Placa Espanya der Höhepunkt/Abschluss des Festes mit einem Feuerwerk. Da wir nicht als einzige mit der Metro angereist waren, war dann der Aufstieg ein bisschen ungemütlich, da es schon auf dem Metroperron beim Aussteigen einen Stau gab und wir kamen nur sehr schleichend voran in der sehr stickigen und heissen Metroluft…. Aber oben angekommen wurde die Luft wieder frisch, aber der Platz nicht unbedingt mehr…. 😉 Aber es hat sich auf alle Fälle gelohnt, denn mit der ganzen Kulisse und der Musik war es ein sehr spezielles Feuerwerk, auch wenn wir nicht die perfekte Sicht hatten… Auch wurde zwischendurch etwas viel auf Català gesprochen…

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